Schön das du da bist!

 

„Reisen ist das Entdecken,
dass alle Unrecht haben mit dem,
was sie über andere Länder denken.“
Aldous Huxley (1884 -1963)

 

 

P1000728

Das obige Zitat könnte als unser generelles Motto bei unseren Reisen gelten. Eigene Eindrücke zu sammeln unterwegs ist allemal besser als sich mit fremdbestimmten Eindrücken zufriedenzugeben. Wir möchten Dich einladen unsere Touren zu verfolgen und hoffen dass es Dir gefällt. Wir freuen uns auch über Komemntare sowie über Vorschläge was man noch besser machen könnte.

In der Rubrik Reisen wird von Mehrtagestouren und Urlauben mit dem Motorrad berichtet und es wird versucht die Fahrt und die Etappen so gut es geht zu beschreiben.

Bei den Touren sollen Eintagestouren und Ausfahrten näher beschrieben werden, wenn diese eine Reise wert sind. Keine Sorge, die Fahrt zum nächstgelegenen Bäcker ist mit Sicherheit nicht dabei. Aber in meiner Wahlheimat – dem Elsass, gibt es durchaus Ziele, die man erwähnen kann.

Mit Treffen sind aussschliesslich Motorradtreffen gemeint, wie z.B. Chaptertreffen des Pan-European Clubs oder des Boxer-Forums. Ebenso ist es mittlerweile Tradition im Winter das Elefantentreffen aufzusuchen. Auch darüber wird berichtet.

3Das da bin übrigens ich – aber ich wollte Dich nicht gleich wieder verschrecken….

So, nun aber viel Spaß beim lesen………… Hier geht's zu den Reiseberichten

Was macht man wenn es einem langweilig ist?

Sicher, man zieht ein paar Winterprojekte vor. Was mich schon immer gestört hat ist das Erscheinungsbild der Gabelbrücke und einiger anderer Teile der Q.


Die Gabelbrücke soll überarbeitet werden.

Die Gabelbrücke, Fussrastenanlage, Gepäckbrücke sollten überarbeitet und etwas aufgefrischt werden.

Sieht lecker aus

Als erstes wurde die Gepäckbrücke (vormals Aluminium im TT Look) überarbeitet. 

Gepäckbrücke im Pulverofen nach dem Pulverbeschichten.

Nach und nach kamen auch die anderen Teile dran.

Hier Teile der Fussrastenalage. Schwarz Chrom gepulvert.


So sah der Ultraschallreiniger nach der Reinigung der Gabelbrücke aus.

Wegen der Größe wurden Gabelholme lackiert.

So schaut das Ganze am Stück aus. Bremssättel kommen noch. Dazu brauche ich erstmal 3 Reparatursätze.

Garmin Mapupdater Download

Nachdem sich nun Garmin immer Weiter aus dem Support für ältere Navis zurückzieht und auch nötige Programme zum Kartenupdate nicht mehr auf Ihrem Server anbietet, bieten wir den Garmin Mapupdater für PC und MAC zum download an. Garmin selbst verweist auf Map Express im Wissen das der bei der alten GPS Map Reihe nicht funktioniert.

Das Ziel von Garmin ist klar: durch eingeschränkten (man könnte eher sagen eingestellten Support), sollen die Kunden dazu bewegt werden neue Geräte zu kaufen. Das Lifetime Abonnement für Kartendaten hat Garmin schon zurückgefahren, obwohl Garmin selbst sich am liebsten aus ihrer Lifetime-Updatevereinbarung am liebsten herausstehlen würde, nachdem sie die Kunden jahrelang mit deren Bedingungen traktiert hat. So wird für das GPS Map 276Cx erst gar kein Lifetime-Update mehr angeboten und die nötigen Updates der Karten nur gegen Bezahlung verhökert.

Aber das solls erst mal gewesen sein.

Garmin Mapupdater Version.3.3.4. für Windows (ca.4,5 MB)

Garmin Mapupdater für MAC (Datei ist gepackt, vor dem ausführen entpacken, ca. 13,5 MB)

Bilder der umgerüsteten Bremsleitungen

Ich habe ja an der GS meiner Frau alle Bremsleitungen umgerüstet auf Stahlflex da das Motorrad mit Baujahr 2002 nicht mehr ganz neu ist. 

Auch wenn die Bilder es vermuten lassen wurden auch die Bremsleitung der Hinterradbremse ersetzt. Die Q hat das ABS II verbaut, so dass eine Entlüftung der Bremsleitungen kein Problem darstellte. Die Bremsleitungen hatte ich von Spiegler bestellt im Satz. Kosten etwa 130 Euro/Satz. Die Passform ist ausreichend, könnte aber besser sein.

Revision die 2.

Nach der Restauration meiner ST, die mich auch letztes Jahr brav in den Urlaub trug und 4500 km ohne murren lief, hat nun gegen Ende der Saison noch einen Riss der Kühlschläuche erlebt.

Eleganterweise ist genau der Kühlerschlauch gerissen, der in dem V des V Motors liegt und somit eine Totaldemontage der Vergaserbrücke erfordert um auch nur in die Nähe der Kühlerschlauche zu kommen. 

Nach Abnahme der Vergaserbrücke waren die Gummis proröse. Mein Hondahändler konnte diese schon nicht mehr liefern. Oldtimerproblem. Oliver aus dem Pan European Board (Betreiber) konnte sie noch liefern, so dass nach einer gründlichen Reinigung und dem Tausch der Schläuche nun einem Zusammenbau nix mehr im Wege steht.

alter Vergaserdichtring

Hier der alte Gummi der nur noch für den Mülleimer gut ist.

Klarer Fall für den Ultraschallreiniger

Neues gibt es nach dem Zusammenbau.

Karin’s BMW Reparatur

Was ich eigentlich nie erwähnt habe ist, das Karin bei mir auf die ST hintendrauf gebrummt ist. Die GS sah danach auch eher bemitleidenswert aus.

 

 

BMW 1

Bei dem Auffahrunfall war dann auch der Telelever der BMW verbogen. Der wurde durch ein schwarzes Modell ersetzt, was dann auch farblich besser passt als Silber.

BMW 2

Der Lenkanschlag musste allerdings neu montiert werden. Die Teleleverschraube am Motorblock und am Gabelgelenk sitzen bombenfest. (etwa 130 Nm). Noch dazu kommt die aussergewöhnliche Größe von 46mm am Gabelgelenk.

Bild 4

So sah es übrigens vorher aus (Bild oben)

Bild 3

Am Schluss sah es dann wieder so aus. Der Schnabel ist um die Adventureverbreiterung gewachsen. Wie zuvor der Tank – denn eigentlich war es mal ne normale 1150 GS.

Aber zur Freude aller fährt sie wieder sehr zuverlässig – obwohl auch sie im 6 stelligen Kilometerbereich angekommen ist.

Ach ja: das Vermessen der Gabel brachte keinen Schlag zu Tage. Etliche tausend Kilometer nach dem Ereignis bestätigen auch den tadellosen Geradeauslauf.

Restauration beendet

Bild 1

 

Nach nunmehr 14 Monaten Arbeit ist die Restauration beendet. Die erste Fahrt fand auch schon statt und nach kurzer Eingewöhnungszeit konnte es dann losgehen. Nun werden noch ca. 1000 Km draufgefahren und nach Schwachstellen gesucht, bevor es dann im Juni in Urlaub geht.

 

Bild 2

Ebenso wird auch die Buchse zum Fremdstarten oder Überbrücken getestet, welche bei uns im Urlaub auch zum Matratzen aufblasen mit elektrischer Luftpumpe missbraucht wird.

 

Durchgeführte Arbeiten:

 

Restauration ST 1100
Rahmen gerichtet
Endschalldämpfer ausgetauscht komplett und teilverzinkt
Gabel kontrollieren Undicht / abgedichtet
Verkleidungsteile getauscht und teilweise gespritzt
Sturzbügel
Heckrahmen rekonstruiert
Koffer getauscht und lackiert
Spiegel rechts ersetzt
Batteriewechsel
Elektrik komplett überarbeitet
Teile Gespritzt
– Kofferdeckel
– Spiegel rechts
– Höcker Sitzbank
Stahlflexleitungen montiert für
– Kupplung
– Bremse hinten
– Bremse vorne
Rahmen und Hinterradschwinge konserviert
Bremsflüssigkeit gewechselt
Kupplungsflüssigkeit gewechselt
Kühlerflüssigkeit gewechselt
Gabelöl gewechselt 7,5 Rechts: 385 ml / Links 435 ml Verschleiss li/re 417mm Gleitbuchsen gewechselt links
Motoröl gewechselt 20W40
Ruckdämpfer und Hülsen kontrolliert
Kardanöl getauscht
Auspuffteile verzinkt
Vergaserbank gereinigt chemisch
Bremssattel und Kolben gereinigt Ultraschall und Kolben neu abgedichtet vo/hi generalüberholt
Rechter Sturzbügel umgerüstet auf ab BJ 1995
Analyse Kerzenbild 1 Kontakt verbogen sonst OK – davor auf 3 Töpfen gelaufen
Ventilspiel kontrolliert

 

 

Zur Erinnerung:

Die Ausgangsbasis sah etwa so aus:

Bild 3

Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen:

Pan Restauration – die ganze Geschichte

Die Schraube nimmt einfach kein Ende

Bild 1

Wie hier so schön zu sehen ist, ist auf der Buchsel, welche für die Führung der Gabel zuständig ist, die Teflonbeschichtung fast vollständig abhanden gekommen.

Bild 2

Das Gegenstück sah auch mächtig ramponiert aus und wenn man das so sieht war auch klar weswegen die Gabel leckte – der Simmering war sicher nicht alleine dran schuld. Also mal wieder auf zum Honda Händler und abermals Teile bestellen. Kosten tut ja der ganze Kleinkram recht wenig, aber die Warterei und hin- und herfahrerei hält natürlich mächtig auf.

Was macht man in der Zwischenzeit – nochmal bremsen sauber. Habe mir nun technische Unterstützung zugelegt, welche das manuelle Reinigen der Bremssättel und Bremskolben nun der Vergangenheit angehören lässt.

Bild 3

Ich dachte eigentlich die waren sauber – die schwarze Brühe legt was anderes nahe.

Bild 4

Hier das Ergebnis am Schluß – das war links vorne. Werde die anderen beiden Bremssattel auch nochmal behandeln. Großer Aufwand ist es ja nicht.

Wenn die Buchsen da sind geht es dann mit der Gabel weiter …….

Die letzten Arbeiten

Pan 1

 

Nachdem die Elektrik überarbeitet war, kam die Verkleidung wieder an das Motorrad dran. ein Ding blieben jetzt allerdings noch zu tun, die ich mir für den Schluß aufgehoben hatte: Gabelöl wechseln und Gabeln neu abdichten. Nachdem das Motorrad von der Hebebühne entfernt worden war, wo es seit etwas über einem Jahr stand, konnte es jetzt nun zum Endspurt gehen.

Bild 2

Bild 3

Nun wurden die Gabelholme demontiert um den rechten neu abzudichten und den linken einer gründlichen Inspektion zu unterziehen.

Bild 4

Nach der Demontage wurden beide Holme zerlegt und Dichtungen getauscht, sowie den Verschleißgrad der Federbeine bestimmt. Zwischenzeitlich hatte ich mal darüber nachgedacht ein neues Fahrwerk zu montieren, kam aber wieder davon ab, da die Federbeine wirklich noch in gutem Zustand sind und weit weg von der Verschleißgrenze.
Außerdem rückt der Termin für den Urlaub näher und der „Bausatz“ muss langsam fahrbereit werden.

Bild 5

Große Probleme gibt es weiterhin mit der Ersatzteilversorgung: nachdem es schwer geworden ist für die 94 er Pan Teile zu bekommen, und aus optischen Gründen, weiche ich teilweise auf Teile neuerer Baujahre aus. Das bringt aber immer die Frage mit sich, ob die Teile montierbar sind, oder ob Modifikationen während den Jahren gab und wie man diese evtl. anpassen kann.

Bild 6

Resumée: es bleibt fordernd – aber das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar.

Restauration: Nach einem Jahr naht langsam das Ende

Ich hatte mir ja vorgenommen mit dem Motorrad dieses Jahr in den Urlaub zu fahren. Nur dazu musste es erst mal fertig werden.

Gabelholm Noch dazu wurde nach dem Elefantentreffen dieses Jahr der Gabelholm der BMW undicht. Das hatte Priorität. 2. unfahrbare Motorräder geht nicht.

BMW

Dann kam wieder die Pan European dran:

Schwinge

Danach ging es mit der Schwinge der ST weiter, die nach 120.000 km etwas in die Jahre gekommen war. Dazu wurden für Kupplung und Bremsen Stahlflexleitungen verlegt.

PAN Heck

Mittlerweile sieht man auch wieder was es werden soll. Bis spätestens Mai will ich sie fertig haben.

Frohes Neues Jahr

Moto-adventure.net wünscht allen Motorradfahrern ein gutes Neues Jahr mit vielen erlebnisreichen Kilometern und eine knitterfreie Saison.